Indigenes Wissen für die Bildungsarbeit natürlich draußen entdecken
In unserem dreitägigen Workshop tauchen wir mit all unseren Sinnen in Wissen und kulturelle Praktiken indigener Gemeinschaften ein. Wir erweitern unseren Blick auf Nachhaltigkeit, die Beziehung zur Natur und globale Herausforderungen und erfahren aktiv von den Traditionen der Karen aus Thailand, dem Wissen der Mapuche in Chile sowie der nachhaltigen Ressourcennutzung indigener Völker in Nordamerika.
Indigenes Wissen ist einzigartig und ortsgebunden, und es bietet wertvolle Einsichten für den respektvollen Umgang mit unserer Umwelt, traditionellen Institutionen und den Erhalt der natürlichen Vielfalt. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen fördert nicht nur Perspektivenerweiterung, Toleranz und die Wertschätzung von kulturellem Wissen und Praktiken, sondern ist auch relevant für den schulischen Lehrplan. Wie das Wissen indigener Völker mit unserer Arbeit als Pädagog:innen verbunden ist und diese bereichern kann, erkunden wir mit Wahrnehmungsübungen, Geschichten, spielerisch, handwerklich und kulinarisch.
Der Workshop bietet Impulse, wie wir durch einen achtsamen Umgang mit der Natur lebensdienlich wirken, unsere eigenen sowie die Lebensgrundlagen indigener Völker schützen und diese Inhalte in die Bildungsarbeit einbringen können.
Dieser Kurs knüpft an die eintägige Veranstaltung in 2025 „Vom Nachhaltigkeitswissen indigener Kulturen draußen lernen“ an. Daraus entwickelte sich der Wunsch noch tiefer und lebendiger von deren Lebensweisen und Lebensweisheiten zu erfahren. Der eintägige Kurs ist dennoch keine Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Wochenend-Seminar! Wir freuen uns auf dich!
Referent*innen:
Pedro Cona Caniullan, Mapuche aus Chile, Agronom und Referent für Globales Lernen und indigene Landwirtschaft
Suraporn Suriyamonton, Karen aus Thailand, Vertreterin der Pestalozzi Children Foundation für Thailand
Sabine Schielmann, Ethnologin und Projektkoordinatorin bei INFOE, Wildnispädagogin
und Referentin für Globales Lernen
Unkostenbeitrag:
Dank Förderung über INFOE nur 185,- bis 285,- € nach Selbsteinschätzung, inkl. Material und Verpflegung; Übernachtung im Waldcamp möglich! Wir freuen uns über eine Spende
Buchungen
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